Werte zeigen sich in Entscheidungen. Wir entscheiden uns täglich für die Dachversiegelung statt für eine teure Neueindeckung, weil unsere Kunden davon messbar profitieren. Eine Beschichtung kostet bis zu 70 Prozent weniger als der Dachdecker für neue Dachziegel verlangt. Das ist kein Werbeversprechen, sondern das Ergebnis unserer konkreten Arbeitsweise mit der Wasserfräse und dem Airless-Verfahren. Vertrauen entsteht erst, wenn der Hausbesitzer nachvollziehen kann, warum ein bestimmter Schritt nötig ist. Deshalb erklären wir jeden Schritt, von der Begutachtung der Dachpfanne bis zur finalen Imprägnierung.
Wann sich eine Dachbeschichtung wirklich lohnt – und wann nicht
Wir prüfen jeden Auftrag auf seine wirtschaftliche Sinnhaftigkeit, untersuchen dabei den Zustand der Dachziegel, beurteilen die Dachfläche, kontrollieren die Dachrinne auf Risse und stellen fest, ob eine Imprägnierung die beste Maßnahme ist. Das geschieht bei der kostenlosen Begutachtung, noch bevor ein Angebot erstellt wird. Eine Beschichtung ist dann die richtige Entscheidung, wenn die Dachpfanne zwar vermoost, aber strukturell intakt ist.
Der Haken daran: Bei einer Dacheindeckung, deren Dachziegel bereits Risse aufweisen oder deren Bitumen-Schicht brüchig geworden ist, nützt auch die beste Beschichtung nichts mehr. In diesem Fall raten wir ehrlich von einer Dachversiegelung ab und empfehlen stattdessen die Dachsanierung. Wir tauschen zwar defekte Dachsteine aus, aber wir ersetzen kein komplett geschädigtes Dach. Diese Abgrenzung spart unseren Kunden Geld, das sie besser in eine echte Erneuerung investieren.
Ein Beispiel: An einem Montagmorgen ruft ein Eigentümer an, dessen Dachgeschoss seit Wochen Feuchtigkeit aufweist. Er vermutet, dass die Dachabdichtung defekt ist, und fragt nach den Preisen für eine Beschichtung. Bei der Begutachtung stellen wir fest, dass die Ursache nicht die Dachfläche ist, sondern eine undichte Stelle an der Fassade. Wir entfernen das Moos auf dem Dach, versiegeln die Oberfläche, verweisen aber für die Fassade an einen Spezialisten.
Diese Ehrlichkeit zahlt sich langfristig aus. Der Kunde erhält einen Langzeitschutz gegen UV-Strahlung und sauren Regen auf dem Dach, zahlt aber nicht für eine Maßnahme, die sein Feuchtigkeitsproblem im Dachgeschoss nicht gelöst hätte. Unsere Arbeit endet nicht an der Dachrinne, aber wir übernehmen nur das, was wir mit unserem Verfahren auch wirklich dauerhaft reparieren können. Flüssigkunststoff aufzutragen ist eine Handwerkskunst, die ihre Grenzen hat.
Wie wir als Familienbetrieb den Begriff Zuverlässigkeit konkret ausfüllen
Vertrauen gründet für uns auf drei Eckpfeilern: der transparenten Nennung der Kosten vorab, der zügigen Durchführung innerhalb von zwei bis drei Tagen und der nachvollziehbaren Dokumentation des gesamten Arbeitsablaufs vom ersten Druck der Wasserfräse bis zur zweiten Schicht der Beschichtung. Wir sagen vorher, was passiert. Danach passiert genau das.
Beim Reinigen setzen wir auf umweltfreundliches Wasser mit einem Druck von bis zu 300 bar, wodurch sich Bewuchs wie Algen zuverlässig beseitigen lässt. Danach erfolgt das Auftragen der Beschichtung mithilfe des Airless-Verfahrens. Üblicherweise beansprucht dieser Arbeitsablauf zwei bis drei Tage. Während dieser Phase kann das Dach nicht betreten werden – im Anschluss präsentiert sich die Fläche jedoch glatt und wasserabweisend. Auch der Dachrinne bereiten Moos wie Schmutz künftig kaum noch Schwierigkeiten.

